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Bad Berka: Umbauarbeiten am ehemaligen Brunnenhäuschen als Fledermausquartier

Jetzt geht es los: Start der Umbauarbeiten am ehemaligen Brunnenhäuschen in der Trebestraße zur Schaffung eines neuen Fledermausquartieres in Bad Berka

 

 Seit Jahrzehnten steht das ehemalige „Brunnenhäuschen“ in der Trebestraße in Bad Berka leer und verfällt zusehends. Das „Brunnenhäuschen“ wurde wahrscheinlich 1928 als Betriebshäuschen für die Wasserversorgung des Ärztehauses „Hartmannhaus“ gebaut, in dem die Maschinen zur elektrischen Beförderung von Wasser zum bereits bestehenden Hochbehälter für das „Hartmannhaus“ untergebracht werden sollten.

 

Die Stadt Bad Berka ist für den Fledermausschutz im Ilmtal und den angrenzenden Gebieten durch ihre Lage sehr bedeutend. Verschiedene Fledermäuse nutzen das Ilmtal als Flugkorridor und die umgebenden Wälder bieten ihnen viele Quartiermöglichkeiten an alten Bäumen oder in den Siedlungen an Gebäuden. Der Strukturreichtum des Ilmtales bietet zudem Fledermäusen unterschiedliche Jagdgebiete zur Nahrungssuche und Sommer- sowie Winterquartiere. Aber allein eine günstige Lage schafft noch keine Fledermäuse. Diese sind durch den Insektenrückgang und damit ihrer Nahrung sowie durch die oft unabsichtliche Beseitigung von Quartieren z.B. bei Gebäudesanierungen stark bedroht.

 

Aus diesem Grund ist es wichtig, neue Quartiermöglichkeiten für Fledermäuse zu schaffen. So konnten durch das Engagement der Familie Locke und der Stadtverwaltung Bad Berka in Zusammenarbeit mit der Natura 2000-Station Mittelthüringen/Hohe Schrecke und der Sonderaufgabe Fledermausschutz Natura 2000 erfolgreich Fördermittel zum Umbau des Häuschens zu einem zukünftigen Fledermausquartier und Artenschutzhäuschen beantragt werden. Nun werden Dach, Türen, Fenster und Fassade saniert und anschließend mit verschiedenen Hanghilfen für Fledermäuse und Vogelnistkästen versehen.

 

Die Umbauarbeiten werden durch die regional ansässigen Firmen ‚Ausbau Eggert‘ aus Tiefengruben und ‚Holz- und Bautenschutz‘ aus Magdala durchgeführt. Das ‚Architekturbüro Hilse‘ aus Bad Berka übernimmt die Bauüberwachung. Der Landschaftspflegeverband Mittelthüringen e.V. ist Projektträger und koordiniert die Sanierungs- und Umbauarbeiten.

 

Das Projekt wird durch Mittel der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ (GAK) durch den BUND/BMEL sowie durch den Freistaat Thüringen im Rahmen der „Förderung von Maßnahmen des Naturschutzes und der Landschaftspflege in Thüringen“ (NALAP) gefördert.

 

Ansprechpartnerin: Lisa Weilandt

 

Bild zur Meldung: Bad Berka: Umbauarbeiten am ehemaligen Brunnenhäuschen als Fledermausquartier

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Bad Berka: Umbauarbeiten am ehemaligen Brunnenhäuschen als Fledermausquartier

Jetzt geht es los: Start der Umbauarbeiten am ehemaligen Brunnenhäuschen in der Trebestraße zur Schaffung eines neuen Fledermausquartieres in Bad Berka

 

 Seit Jahrzehnten steht das ehemalige „Brunnenhäuschen“ in der Trebestraße in Bad Berka leer und verfällt zusehends. Das „Brunnenhäuschen“ wurde wahrscheinlich 1928 als Betriebshäuschen für die Wasserversorgung des Ärztehauses „Hartmannhaus“ gebaut, in dem die Maschinen zur elektrischen Beförderung von Wasser zum bereits bestehenden Hochbehälter für das „Hartmannhaus“ untergebracht werden sollten.

 

Die Stadt Bad Berka ist für den Fledermausschutz im Ilmtal und den angrenzenden Gebieten durch ihre Lage sehr bedeutend. Verschiedene Fledermäuse nutzen das Ilmtal als Flugkorridor und die umgebenden Wälder bieten ihnen viele Quartiermöglichkeiten an alten Bäumen oder in den Siedlungen an Gebäuden. Der Strukturreichtum des Ilmtales bietet zudem Fledermäusen unterschiedliche Jagdgebiete zur Nahrungssuche und Sommer- sowie Winterquartiere. Aber allein eine günstige Lage schafft noch keine Fledermäuse. Diese sind durch den Insektenrückgang und damit ihrer Nahrung sowie durch die oft unabsichtliche Beseitigung von Quartieren z.B. bei Gebäudesanierungen stark bedroht.

 

Aus diesem Grund ist es wichtig, neue Quartiermöglichkeiten für Fledermäuse zu schaffen. So konnten durch das Engagement der Familie Locke und der Stadtverwaltung Bad Berka in Zusammenarbeit mit der Natura 2000-Station Mittelthüringen/Hohe Schrecke und der Sonderaufgabe Fledermausschutz Natura 2000 erfolgreich Fördermittel zum Umbau des Häuschens zu einem zukünftigen Fledermausquartier und Artenschutzhäuschen beantragt werden. Nun werden Dach, Türen, Fenster und Fassade saniert und anschließend mit verschiedenen Hanghilfen für Fledermäuse und Vogelnistkästen versehen.

 

Die Umbauarbeiten werden durch die regional ansässigen Firmen ‚Ausbau Eggert‘ aus Tiefengruben und ‚Holz- und Bautenschutz‘ aus Magdala durchgeführt. Das ‚Architekturbüro Hilse‘ aus Bad Berka übernimmt die Bauüberwachung. Der Landschaftspflegeverband Mittelthüringen e.V. ist Projektträger und koordiniert die Sanierungs- und Umbauarbeiten.

 

Das Projekt wird durch Mittel der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ (GAK) durch den BUND/BMEL sowie durch den Freistaat Thüringen im Rahmen der „Förderung von Maßnahmen des Naturschutzes und der Landschaftspflege in Thüringen“ (NALAP) gefördert.

 

Ansprechpartnerin: Lisa Weilandt

 

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