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Einheimische Fledermäuse und SARS-CoV 2

Der Bundesverband für Fledermauskunde Deutschland (BVF) e.V. hat ganz aktuell gemeinsam mit anderen Partnerverbänden und wissenschaftlichen Einrichtungen ein aktuelles, sehr gutes Informationsblatt zu den in den Medien gestreuten Meldungen zwischen einer Verbindung von Fledermäusen und dem SARS-CoV 2-Virus erstellt (Update vom Februar, mit zahlreichen Quellenangaben).

 

Unten stehend finden Sie eine kurze Auflistung von Fakten. Das ausführliche Informationsblatt können Sie sich hier herunterladen.

 

Schnellmerk-Fakten
Stand: 07.04.2020


1. Einheimische Fledermäuse sind nicht mit SARS-CoV 2 infiziert.


2. Das humane SARS-CoV 2 ist genetisch eng mit Viren von Wildtieren verwandt, der
genaue Ursprung von SARS-CoV 2 oder dessen Vorläufer ist nach wie vor ungeklärt.

 

3. Eine Übertragung von SARS-CoV-ähnlichen Viren aus Fledermäusen direkt auf Menschen
ist sehr unwahrscheinlich.

 

4. Ein Muster vergangener Zoonosen ist die Bedeutung von Massentierhaltungen (z.B. im
Falle der Schweinegrippe) und Wildtiermärkten, auf denen Wildtiere lebend, frisch
geschlachtet oder zubereitet zum Verkauf angeboten werden.

 

5. Fledermäuse aufgrund einer vermeintlichen Gesundheitsgefahr zu
bekämpfen, ist völlig unbegründet und strafbar.

 

6. Das Naturschutz-Ehrenamt ist mit der universitären und außeruniversitären Forschung eng
vernetzt und unterstützt die Wissenschaft.

 

7. Es ist unwahrscheinlich, dass Coronaviren aus Fledermauskot eine unmittelbare
Gesundheitsgefahr für den Menschen darstellen.

 

8. Nach bisherigen Erkenntnissen sind bei SARS-ähnlichen Coronaviren immer Zwischenwirte
im Rahmen mehrerer zoonotischer Übergänge notwendig, um einen humanpathogenen
Erreger entstehen zu lassen.

 

9. Fledermäuse sind weltweit wichtige und unverzichtbare Akteure in Ökosystemen.

 

10. Die Wahrscheinlichkeit von zoonotischen Pandemien kann in Zukunft verringert werden,
indem der Naturschutz und Tierschutz verbessert werden.

 

 

Dieses Handout ist ein Auszug aus dem gemeinsamen Papier „Einheimische Fledermäuse und SARS-CoV 2“ der o.g. Organisationen. Der Langtext kann auf den entsprechenden Webseiten heruntergeladen werden.

 

Foto: Myotis myotis - Das graue Mausohr

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Einheimische Fledermäuse und SARS-CoV 2

Der Bundesverband für Fledermauskunde Deutschland (BVF) e.V. hat ganz aktuell gemeinsam mit anderen Partnerverbänden und wissenschaftlichen Einrichtungen ein aktuelles, sehr gutes Informationsblatt zu den in den Medien gestreuten Meldungen zwischen einer Verbindung von Fledermäusen und dem SARS-CoV 2-Virus erstellt (Update vom Februar, mit zahlreichen Quellenangaben).

 

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Stand: 07.04.2020


1. Einheimische Fledermäuse sind nicht mit SARS-CoV 2 infiziert.


2. Das humane SARS-CoV 2 ist genetisch eng mit Viren von Wildtieren verwandt, der
genaue Ursprung von SARS-CoV 2 oder dessen Vorläufer ist nach wie vor ungeklärt.

 

3. Eine Übertragung von SARS-CoV-ähnlichen Viren aus Fledermäusen direkt auf Menschen
ist sehr unwahrscheinlich.

 

4. Ein Muster vergangener Zoonosen ist die Bedeutung von Massentierhaltungen (z.B. im
Falle der Schweinegrippe) und Wildtiermärkten, auf denen Wildtiere lebend, frisch
geschlachtet oder zubereitet zum Verkauf angeboten werden.

 

5. Fledermäuse aufgrund einer vermeintlichen Gesundheitsgefahr zu
bekämpfen, ist völlig unbegründet und strafbar.

 

6. Das Naturschutz-Ehrenamt ist mit der universitären und außeruniversitären Forschung eng
vernetzt und unterstützt die Wissenschaft.

 

7. Es ist unwahrscheinlich, dass Coronaviren aus Fledermauskot eine unmittelbare
Gesundheitsgefahr für den Menschen darstellen.

 

8. Nach bisherigen Erkenntnissen sind bei SARS-ähnlichen Coronaviren immer Zwischenwirte
im Rahmen mehrerer zoonotischer Übergänge notwendig, um einen humanpathogenen
Erreger entstehen zu lassen.

 

9. Fledermäuse sind weltweit wichtige und unverzichtbare Akteure in Ökosystemen.

 

10. Die Wahrscheinlichkeit von zoonotischen Pandemien kann in Zukunft verringert werden,
indem der Naturschutz und Tierschutz verbessert werden.

 

 

Dieses Handout ist ein Auszug aus dem gemeinsamen Papier „Einheimische Fledermäuse und SARS-CoV 2“ der o.g. Organisationen. Der Langtext kann auf den entsprechenden Webseiten heruntergeladen werden.

 

Foto: Myotis myotis - Das graue Mausohr