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Pressemitteilung: Neue blühende Feldraine für die Agrarlandschaft Mittelthüringens

In der Gemeinde Riethnordhausen startet die Flächenansaat


Ein Spaziergang über Feldwege entlang von blühenden Feldrainen - wo haben Sie dies das letzte Mal erlebt?

 

Feldraine sind in unserer intensiv genutzten Agrarlandschaft in Thüringen nur noch selten zu finden. Über das Projekt „VIA Natura 2000 – Vernetzung für Insekten in der Agrarlandschaft zwischen Natura 2000-Gebieten in Thüringen“ wird die Neuanlage von blühreichen, gras- und krautbewachsenen Randstreifen zwischen Acker und Feldweg oder zwischen Ackerschlägen gefördert und der Insektenschutz in Thüringen verstärkt. Das Projekt wird im Bundesprogramm Biologische Vielfalt durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit gefördert. Weitere Mittel stellt das Thüringer Umweltministerium.


Für die erste Neuanlage eines Feldraines konnte die Natura 2000-Station „Mittelthüringen/ Hohe Schrecke“, einer der Partner im Projekt, unter anderem die Gemeinde Riethnordhausen und die Agrargenossenschaft „Universal-Agrar GmbH“ gewinnen. Am Donnerstag 25.03. wurde auf einer Gemeindefläche eine insektenfreundliche Wildkräuter- und Gräsermischung ausgebracht, welche im Rahmen des Projektes zusammengestellt wurde.


Früher säumten Feldraine zahlreiche Wege und Ackerränder und prägten das Landschaftsbild maßgeblich mit. Durch die intensive Ackernutzung ist ein wichtiger Lebensraum insbe-sondere für Insekten wie Schwebfliegen, Wildbienen und Schmetterlinge sowie für Feldvögel und viele weitere Tiere verloren. Es besteht großer Handlungsbedarf die biologische Vielfalt in ackerbaulich genutzten Gebieten wieder zu stärken. Dabei spielt auch die Vernetzung von Flächen untereinander und mit umliegenden Schutzgebieten eine wichtige Rolle, welche durch die Neuanlage oder Wiederherstellung geschaffen werden soll.


Die Natura 2000-Station „Mittelthüringen/ Hohe Schrecke“ initiiert und betreut in den Landkreisen Sömmerda und Weimarer Land sowie der Stadt Weimar und Randbereichen von Erfurt erfolgreich Naturschutzmaßnahmen, die zum Erhalt der wertvollen und identitätsstiftenden Kulturlandschaft beitragen. Dabei ist die Entwicklung der traditionellen Saumbiotope ein wichtiger Baustein.


Weitere Flächenansaaten im Projektgebiet folgen im Herbst 2021 und in den nächsten Jahren. Ziel ist es unter anderem, über die gesamte Projektlaufzeit von Mai 2020 bis April 2026 mindestens 11 Hektar Feldraine in Mittelthüringen neu anzulegen. Im gesamten Projektgebiet, welches von 4 weiteren Natura 2000Stationen betreut wird, sollen so insgesamt 55 Hektar Feldraine in Thüringen angelegt werden.


Hintergrund:

Ziel des im Bundesprogramm Biologische Vielfalt geförderten Projektes „VIA Natura 2000“ ist es, die historisch gewachsene Kulturlandschaft in einigen Bereichen Thüringens durch die Zusammenarbeit zwischen Naturschutz, Landwirtschaft, Kommunen und weiteren Interessierten zu stärken. Das Projektteam aus Stiftung Naturschutz Thüringen, den Trägern von fünf Natura 2000-Stationen und der Umwelt- und Agrarstudien GmbH setzt sich für die Aufwertung und Neuanlage und den dauerhaften Erhalt bunter, artenreicher Feldraine ein. DieTräger der fünf beteiligten Natura 2000-Stationen sind:

 

Landschaftspflegeverband Altenburger Land e.V. (Natura 2000-Station Osterland)

Naturforschende Gesellschaft Altenburg e.V. (Natura 2000-Station Gotha/Ilm-Kreis)

Landschaftspflegeverband Südharz/Kyffhäuser e.V. (Natura 2000-Station Südharz/Kyffhäuser)

Wildtierland Hainich gGmbH (Natura 2000-Sta-tion Unstrut-Hainich/Eichsfeld)

Landschaftspflegeverband Mittelthüringen e.V. (Natura 2000-Station Mittelthüringen/Hohe Schrecke).


Weitere Infos finden Sie hier:

Landschaftspflegeverband "Mittelthüringen" e.V.
VIA NATURA 2000
BfN - Bundesprogramm Biologische Vielfalt - VIA NATURA 2000


Kontakt:
Annemarie Bauer
Projektmitarbeiterin VIA Natura 2000
Landschaftspflegeverband Mittelthüringen e.V.
Am Stausee 36 E
99439 Am Ettersberg
Telefon: 0176 / 56976369
036 452 / 18 77 25
Email:

 

 

 

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In der Gemeinde Riethnordhausen startet die Flächenansaat


Ein Spaziergang über Feldwege entlang von blühenden Feldrainen - wo haben Sie dies das letzte Mal erlebt?

 

Feldraine sind in unserer intensiv genutzten Agrarlandschaft in Thüringen nur noch selten zu finden. Über das Projekt „VIA Natura 2000 – Vernetzung für Insekten in der Agrarlandschaft zwischen Natura 2000-Gebieten in Thüringen“ wird die Neuanlage von blühreichen, gras- und krautbewachsenen Randstreifen zwischen Acker und Feldweg oder zwischen Ackerschlägen gefördert und der Insektenschutz in Thüringen verstärkt. Das Projekt wird im Bundesprogramm Biologische Vielfalt durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit gefördert. Weitere Mittel stellt das Thüringer Umweltministerium.


Für die erste Neuanlage eines Feldraines konnte die Natura 2000-Station „Mittelthüringen/ Hohe Schrecke“, einer der Partner im Projekt, unter anderem die Gemeinde Riethnordhausen und die Agrargenossenschaft „Universal-Agrar GmbH“ gewinnen. Am Donnerstag 25.03. wurde auf einer Gemeindefläche eine insektenfreundliche Wildkräuter- und Gräsermischung ausgebracht, welche im Rahmen des Projektes zusammengestellt wurde.


Früher säumten Feldraine zahlreiche Wege und Ackerränder und prägten das Landschaftsbild maßgeblich mit. Durch die intensive Ackernutzung ist ein wichtiger Lebensraum insbe-sondere für Insekten wie Schwebfliegen, Wildbienen und Schmetterlinge sowie für Feldvögel und viele weitere Tiere verloren. Es besteht großer Handlungsbedarf die biologische Vielfalt in ackerbaulich genutzten Gebieten wieder zu stärken. Dabei spielt auch die Vernetzung von Flächen untereinander und mit umliegenden Schutzgebieten eine wichtige Rolle, welche durch die Neuanlage oder Wiederherstellung geschaffen werden soll.


Die Natura 2000-Station „Mittelthüringen/ Hohe Schrecke“ initiiert und betreut in den Landkreisen Sömmerda und Weimarer Land sowie der Stadt Weimar und Randbereichen von Erfurt erfolgreich Naturschutzmaßnahmen, die zum Erhalt der wertvollen und identitätsstiftenden Kulturlandschaft beitragen. Dabei ist die Entwicklung der traditionellen Saumbiotope ein wichtiger Baustein.


Weitere Flächenansaaten im Projektgebiet folgen im Herbst 2021 und in den nächsten Jahren. Ziel ist es unter anderem, über die gesamte Projektlaufzeit von Mai 2020 bis April 2026 mindestens 11 Hektar Feldraine in Mittelthüringen neu anzulegen. Im gesamten Projektgebiet, welches von 4 weiteren Natura 2000Stationen betreut wird, sollen so insgesamt 55 Hektar Feldraine in Thüringen angelegt werden.


Hintergrund:

Ziel des im Bundesprogramm Biologische Vielfalt geförderten Projektes „VIA Natura 2000“ ist es, die historisch gewachsene Kulturlandschaft in einigen Bereichen Thüringens durch die Zusammenarbeit zwischen Naturschutz, Landwirtschaft, Kommunen und weiteren Interessierten zu stärken. Das Projektteam aus Stiftung Naturschutz Thüringen, den Trägern von fünf Natura 2000-Stationen und der Umwelt- und Agrarstudien GmbH setzt sich für die Aufwertung und Neuanlage und den dauerhaften Erhalt bunter, artenreicher Feldraine ein. DieTräger der fünf beteiligten Natura 2000-Stationen sind:

 

Landschaftspflegeverband Altenburger Land e.V. (Natura 2000-Station Osterland)

Naturforschende Gesellschaft Altenburg e.V. (Natura 2000-Station Gotha/Ilm-Kreis)

Landschaftspflegeverband Südharz/Kyffhäuser e.V. (Natura 2000-Station Südharz/Kyffhäuser)

Wildtierland Hainich gGmbH (Natura 2000-Sta-tion Unstrut-Hainich/Eichsfeld)

Landschaftspflegeverband Mittelthüringen e.V. (Natura 2000-Station Mittelthüringen/Hohe Schrecke).


Weitere Infos finden Sie hier:

Landschaftspflegeverband "Mittelthüringen" e.V.
VIA NATURA 2000
BfN - Bundesprogramm Biologische Vielfalt - VIA NATURA 2000


Kontakt:
Annemarie Bauer
Projektmitarbeiterin VIA Natura 2000
Landschaftspflegeverband Mittelthüringen e.V.
Am Stausee 36 E
99439 Am Ettersberg
Telefon: 0176 / 56976369
036 452 / 18 77 25
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