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DIE NATURA 2000 - STATIONEN

Die Umsetzung der Natura 2000 Richtlinie und damit der Schutz der einzigartigen Landschaften, Pflanzen und Tiere ist die Hauptaufgabe der Natura 2000 Stationen in Thüringen.

 

Natura 2000 als zusammenhängendes ökologisches Netz besonderer Schutzgebiete zur Bewahrung, Entwicklung und Wiederherstellung der biologischen Vielfalt Europas ist eines der ambitioniertesten Vorhaben der Naturschutzpolitik in Europa. Natura 2000-Gebiete bestehen aus so genannten FFH-Gebieten (Flora-Fauna-Habitat) und SPA-Gebieten (Vogelschutzgebiete) und sind in weiten Teilen in die vielfältig genutzte „Normallandschaft“ eingebettet.

 

Damit ist die Umsetzung von Natura 2000 in besonderem Maße auf Kooperation angewiesen, denn Lebensräume der Kulturlandschaft erhalten sich nicht von selbst. Es bedarf einer angepassten Landnutzung, d.h. aber auch einer Wertschöpfung innerhalb der Landwirtschaft. Deshalb arbeiten wir auf allen Ebenen eng mit landwirtschaftlichen Betrieben, Gemeinden, Naturschutzverbänden und anderen Akteuren im ländlichen Raum zusammen.

     N2000

       

Zahlen zu Natura 2000

 

 
  

In Thüringen gibt es insgesamt 212 FFH -Gebiete und 44 Vogelschutzgebiete[1], die sich zum Teil überschneiden. Unter Berücksichtigung der Überlappungen nehmen diese sogenannten Natura 2000-Gebiete in Thüringen insgesamt 270.000 ha ein, das sind 16,8 Prozent der Landfläche.

Die meisten Lebensraumtypen im Offenland finden sich auf Grünland. In den Landkreisen Sömmerda und Weimarer Land sind von insgesamt 6 800 ha Grünland rund 603 ha  als FFH-Grünland ausgewiesen. Das sind rund 9%[2]. Beispiele für geschützte Lebensraumtypen sind zum Beispiel Steppenrasen, Kalkmagerrasen und Flachland-Mähwiesen.

 

Typische geschützte Arten sind das große Mausohr, die Helm-Azurjungfer, Feldhamster, Zauneidechse, der Wiesenknopf-Ameisenbläuling  und viele andere, insgesamt kommen in Thüringen 53 der besonders geschützten Tierarten vor. Im Rahmen der Vogelschutzrichtlinie werden 524 europäische Vogelarten in den Schutzgebieten geschützt[1


Die Natura 2000 - Station Mittelthüringen / Hohe Schrecke

 

Die Natura 2000 Station Mittelthüringen / Hohe Schrecke ist im Jahr 2016 aus einem Zusammenschluss des Landschaftspflegeverbandes Mittelthüringen mit den Kooperationspartnern Grüne Liga, BUND, Nabu, Naturstiftung David und der Stiftung Lebensraum entstanden. Sie ist dabei als regionale Nicht-Regierungsorganisation in gemeinnütziger Trägerschaft.

 

 

Die Station versteht sich hierbei zum einen als „Mittlerin“ zwischen behördlichem und ehrenamtlichem Naturschutz und zum anderen als Beraterin und Dienstleisterin für Landnutzer, Behörden und die Bevölkerung.

 

Die Hauptaufgaben sind die Umsetzung von Projekten, welche zu einem günstigen Erhaltungszustand der FFH- und Vogelschutzgebiete in den Landkreisen Sömmerda und Weimarer Land führen.

 

Dazu arbeiten wir auf allen Ebenen eng mit landwirtschaftlichen Betrieben, Gemeinden, Naturschutzverbänden und anderen Akteuren im ländlichen Raum zusammen.

 

Tätigkeiten der Station sind beispielsweise:
  • die Erhaltung und Entwicklung der Life-Projektgebiete der Steppenrasen (Sicherung der Beweidung)
  • Entwicklung weiterer Projekte (Kammmolch, Steinschmätzer, Biotopverbund) in enger Abstimmung mit den betroffenen Akteuren
  • die Begleitung der Natura 2000 - Managementplanung
  • die Beratung landwirtschaftlicher Betriebe zur naturschutzgerechten Bewirtschaftung in FFH-Gebieten
  

Beirat und Kooperationspartner

 

Die Natura 2000 Station Mittelthüringen/hohe Schrecke wird neben der Geschäftsstelle von einem Beirat geleitet, der sich aus den jeweiligen Vorstandsvorsitzenden oder GeschäftsführerInnen der kooperierenden Trägerorganisationen zusammensetzt.

Grüne Liga Thüringen e.V. Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) Naturstiftung David Stiftung Fledermaus Stiftung Lebensraum e.V.


Informationsmaterial:

Flyer Natura 2000-Station Mittelthüringen / Hohe Schrecke

 


[1] Bundesamt für Naturschutz (2015): http://www.bfn.de/24339.html

[2] http://www.statistik.thueringen.de


Die Natura 2000-Station wird gefördert durch

TMUEN

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DIE NATURA 2000 - STATIONEN

Die Umsetzung der Natura 2000 Richtlinie und damit der Schutz der einzigartigen Landschaften, Pflanzen und Tiere ist die Hauptaufgabe der Natura 2000 Stationen in Thüringen.

 

Natura 2000 als zusammenhängendes ökologisches Netz besonderer Schutzgebiete zur Bewahrung, Entwicklung und Wiederherstellung der biologischen Vielfalt Europas ist eines der ambitioniertesten Vorhaben der Naturschutzpolitik in Europa. Natura 2000-Gebiete bestehen aus so genannten FFH-Gebieten (Flora-Fauna-Habitat) und SPA-Gebieten (Vogelschutzgebiete) und sind in weiten Teilen in die vielfältig genutzte „Normallandschaft“ eingebettet.

 

Damit ist die Umsetzung von Natura 2000 in besonderem Maße auf Kooperation angewiesen, denn Lebensräume der Kulturlandschaft erhalten sich nicht von selbst. Es bedarf einer angepassten Landnutzung, d.h. aber auch einer Wertschöpfung innerhalb der Landwirtschaft. Deshalb arbeiten wir auf allen Ebenen eng mit landwirtschaftlichen Betrieben, Gemeinden, Naturschutzverbänden und anderen Akteuren im ländlichen Raum zusammen.

     N2000

       

Zahlen zu Natura 2000

 

 
  

In Thüringen gibt es insgesamt 212 FFH -Gebiete und 44 Vogelschutzgebiete[1], die sich zum Teil überschneiden. Unter Berücksichtigung der Überlappungen nehmen diese sogenannten Natura 2000-Gebiete in Thüringen insgesamt 270.000 ha ein, das sind 16,8 Prozent der Landfläche.

Die meisten Lebensraumtypen im Offenland finden sich auf Grünland. In den Landkreisen Sömmerda und Weimarer Land sind von insgesamt 6 800 ha Grünland rund 603 ha  als FFH-Grünland ausgewiesen. Das sind rund 9%[2]. Beispiele für geschützte Lebensraumtypen sind zum Beispiel Steppenrasen, Kalkmagerrasen und Flachland-Mähwiesen.

 

Typische geschützte Arten sind das große Mausohr, die Helm-Azurjungfer, Feldhamster, Zauneidechse, der Wiesenknopf-Ameisenbläuling  und viele andere, insgesamt kommen in Thüringen 53 der besonders geschützten Tierarten vor. Im Rahmen der Vogelschutzrichtlinie werden 524 europäische Vogelarten in den Schutzgebieten geschützt[1


Die Natura 2000 - Station Mittelthüringen / Hohe Schrecke

 

Die Natura 2000 Station Mittelthüringen / Hohe Schrecke ist im Jahr 2016 aus einem Zusammenschluss des Landschaftspflegeverbandes Mittelthüringen mit den Kooperationspartnern Grüne Liga, BUND, Nabu, Naturstiftung David und der Stiftung Lebensraum entstanden. Sie ist dabei als regionale Nicht-Regierungsorganisation in gemeinnütziger Trägerschaft.

 

 

Die Station versteht sich hierbei zum einen als „Mittlerin“ zwischen behördlichem und ehrenamtlichem Naturschutz und zum anderen als Beraterin und Dienstleisterin für Landnutzer, Behörden und die Bevölkerung.

 

Die Hauptaufgaben sind die Umsetzung von Projekten, welche zu einem günstigen Erhaltungszustand der FFH- und Vogelschutzgebiete in den Landkreisen Sömmerda und Weimarer Land führen.

 

Dazu arbeiten wir auf allen Ebenen eng mit landwirtschaftlichen Betrieben, Gemeinden, Naturschutzverbänden und anderen Akteuren im ländlichen Raum zusammen.

 

Tätigkeiten der Station sind beispielsweise:
  • die Erhaltung und Entwicklung der Life-Projektgebiete der Steppenrasen (Sicherung der Beweidung)
  • Entwicklung weiterer Projekte (Kammmolch, Steinschmätzer, Biotopverbund) in enger Abstimmung mit den betroffenen Akteuren
  • die Begleitung der Natura 2000 - Managementplanung
  • die Beratung landwirtschaftlicher Betriebe zur naturschutzgerechten Bewirtschaftung in FFH-Gebieten
  

Beirat und Kooperationspartner

 

Die Natura 2000 Station Mittelthüringen/hohe Schrecke wird neben der Geschäftsstelle von einem Beirat geleitet, der sich aus den jeweiligen Vorstandsvorsitzenden oder GeschäftsführerInnen der kooperierenden Trägerorganisationen zusammensetzt.

Grüne Liga Thüringen e.V. Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) Naturstiftung David Stiftung Fledermaus Stiftung Lebensraum e.V.


Informationsmaterial:

Flyer Natura 2000-Station Mittelthüringen / Hohe Schrecke

 


[1] Bundesamt für Naturschutz (2015): http://www.bfn.de/24339.html

[2] http://www.statistik.thueringen.de


Die Natura 2000-Station wird gefördert durch

TMUEN