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Rebhuhn-Monitoring

Dämmerung
Material

 

 

Ein wichtiger Bestandteil des Projektes „Rebhuhn retten – Vielfalt fördern!“ ist die jährliche Erfassung der Rebhuhnbestände in den Projektgebieten. 

Die gewonnenen Daten zeigen, wo Rebhühner vorkommen und wie sich ihre Bestände entwickeln. Damit bilden sie eine wichtige Grundlage für gezielte Schutzmaßnahmen.

 

 

 

 

 

Die Kartierungen finden in der Abenddämmerung zwischen 11. Februar und 20. März statt. Dafür werden festgelegte, etwa 1 bis 1,5 Kilometer lange Zählrouten in der offenen Agrarlandschaft zu Fuß begangen. 

Entlang der Route wird in regelmäßigen Abständen der Ruf eines Rebhahns über eine sogenannte Klangattrappe abgespielt. Sicht- und Rufbeobachtungen werden anschließend über die App NaturaList oder auf einer Feldkarte dokumentiert.

Für die Begehung einer Route sind nur wenig Zeit und kaum Vorkenntnisse erforderlich. Benötigt werden lediglich ein Smartphone, ein kleiner Lautsprecher und gegebenenfalls ein Fernglas. Der genaue Kartierungstermin kann innerhalb des vorgegebenen Erfassungszeitraums flexibel gewählt werden.

 

Das Monitoring lebt vom Engagement vieler freiwilliger Kartiererinnen und Kartierer. Wer sich an der Erfassung beteiligen möchte, kann sich gerne beim Landschaftspflegeverband Mittelthüringen melden.


 

Der Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) und die Universität Göttingen haben hilfreiche Anleitungen zur Durchführung der Kartierungen zusammengestellt:

 

 

Darüber hinaus stellt der DDA eine interaktive Karte bereit, auf der die Ergebnisse des Rebhuhnmonitorings aus den vergangenen Jahren eingesehen werden können: 

Die Ergebnisse des Monitorings und Details zur Auswertungsmethode können alle Interessierten in den ausführlichen Monitoringberichten des DDA lesen: